Mittwoch, 27. August 2014

Die achte Woche

Die letzte Woche, welch ein Glück. Dies soll nicht bedeuten, dass wir unseren gesamten Aufenthalt schlecht fanden, aber Zuhause ist es eben doch am schönsten. So verlief also die Woche routiniert bis Donnerstag durch. Der Freitag ging jedoch schon ein wenig auf die Pumpe.

v.l.n.r.: James, Eric, Erik, Steffen
Man war nun sechs Wochen an seinem Praktikumsplatz, hat sich eingefunden und viele neue Leute kennengelernt. Sogar die eine oder andere Freundschaft ist entstanden. Das Problem ist es nun, wo alles super läuft, mit einmal wieder zurück zu fliegen und all das hinter sich zu lassen. So fiel es mir am Freitag also schon schwer sich zu verabschieden. Als Andenken an mich habe ich aus versehen meine Kopfhörer da gelassen. Ein Weg zurück um diese zu holen wäre jedoch unnötig gewesen, da der Preis für die Fahrkarten der gleiche eines Paares neuer Kopfhörer gewesen wäre, so ließ ich also Keywords hinter mit der Hoffnung eines Tages wiederzukehren, zu den super netten Kollegen von denen ich so viel lernen konnte und werde diese so schnell leider nicht wiedersehen. Was mich nur wundert ist das Grillfest welches am gleichen Tag stattgefunden hat, wollten sie mich wirklich so dringend loswerden? :)

So machte ich mich also nach meinem letzten Arbeitstag in Irland auf den Weg zu Margaret um die letzten nötigen Informationen für unseren Flug zu erhalten. Dort angekommen erfuhren wir alles nötige über unseren Flug sowie unserer Abholung. Unsere Abholung solle um 2:45Uhr morgens vor unserem Apartment stehen, somit haben wir also beschlossen durchzumachen, da wir nach einer Portion Schlaf vermutlich noch müder gewesen wären und genau dieses Vorhaben war vermutlich die dümmste Entscheidung, welche wir in Irland überhaupt getroffen haben.
Wir waren nun also fünf Mann, welche sich alle ungemein auf Deutschland gefreut haben, jedoch verging die Zeit einfach nicht. Die Sachen haben wir bereits gestern vorgepackt, somit war dies auch erledigt, dachten wir zumindest. Es kam uns allen vor wie ein endloser Zeittunnel, in welchem wir gefangen waren. Wir vertrieben uns die Zeit mit Filmen, Musik, Trashtalk etc.. Matthias und ich sind noch gegen 0Uhr ein wenig spazieren gegangen und das war auch eine ganz gute Idee, denn die Zeit verging wieder schnell. Im Apartment angekommen stellten wir fest, dass nicht mehr all zu viel Zeit übrig ist und wir packten unsere Sachen fertig. Doch wie dies ausartete hätte niemand von uns gedacht. Plötzlich fielen noch jedem Dinge ein welche er unbedingt mitnehmen müsse etc. und so begann das reinste Chaos. Alle waren in Hektik denn wir alle wollten den Bus erwischen, jedoch auch nichts da lassen. Die große Sorge mit dem Gewicht des Reisegepäcks wurde ignoriert, da wir bereits wussten dass am Flughafen noch genügend Zeit ist. Nachdem wir alle es doch noch rechtzeitig geschafft haben die Sachen zu packen und den Bus zu erwischen machten wir uns also auf den Weg zum Flughafen.

Dublin-Airport: Warteschlange !
Am Flughafen angekommen informierten wir uns natürlich erst wo wir einchecken müssen etc. und kümmerten uns noch um die letzten Probleme mit dem Gepäck. Wir stellten uns in der sehr langen Warteschlange an und durften glücklicherweise feststellen dass es hier alles sehr zügig abläuft und wir also recht schnell unsere Sachen abgeben dürfen und auf den letzten CheckIn warten durften. Als wir nun also warteten trafen wir viele unserer Mitschüler, welche woanders in Irland untergekommen waren und tauschten unsere Erfahrungen miteinander aus.



Ein Blick nach rechts aus dem Fenster
So verstrich nun also die Zeit. Wir waren alle sehr müde und der Flug wurde nahezu von jedem mit Schlaf überbrückt. Da dies schließlich mein zweiter Flug bisher war, war ich selbstverständlich immer noch sehr aufgeregt bei dem Start und der Landung. Als ich in Berlin angekommen endlich meine Eltern wieder gesehen habe wollte ich eigentlich nur noch nach Hause und belohnte mich an diesem Tag noch mit einem echten Berliner Dönerteller :).







Nachdem all meine Verpflichtungen zu dem  "Leonardo da Vinci"-Projekt abgeschlossen sind werde ich noch eine persönliche Bewertung zu dem ganzen Projekt hier auf meinem Blog posten.

Bis dahin vielen Dank an alle meine Leser und ich kann nur hoffen doch von ein paar interessante Ereignissen berichtet zu haben.


Mit freundlichem Gruß
Erik Stelte

Dienstag, 26. August 2014

Die siebte Woche

Die siebte Woche war eher unspektakulär. Auf Arbeit war alles wie gewohnt Interessant und man war mittlerweile froh, dass die Arbeit die Zeit überbrückte, schließlich war die Vorfreude auf Deutschland riesig. So ließ man die Woche laufen und irgendwann war es dann Wochenende. Konstantin und ich haben beschlossen noch dem Zoo in Dublin einen Besuch abzustatten. Eigentlich wollten wir das schon Wochen zuvor machen, jedoch ist dies aufgrund von schlechtem Wetter ausgefallen.

So machten wir uns also am Samstag auf den Weg. Das Wetter war genial. Ich kenne nicht die genauen Temperaturen des Tages, jedoch war es geniales "T-Shirt"-Wetter und man hat sich über schattige Bereiche unheimlich gefreut. 
Generell war der Zoo sehr voll. Es waren unheimlich viele Familien mit ihren Kindern da, sodass man bei manchen Gehegen etwas abwarten musste bis man an vorderster Front mal eine Foto schießen konnte.

Der Zoo war wirklich sehr schön. Durch die Mitte des Grundstücks verlief ein großer See welcher den Zoo so aufteilte, dass man eigentlich nur im Kreis herum laufen muss und alles sehen kann.
Ein großes Highlight im Zoo schien der Orangutan zu sein. Dieser war mit vielen anderen Affen in einem Gehege und spielte dort den Chef. Sehr viele Menschen versammelten sich um das Gehege und warfen trotz diverser Verbotsschilder einige Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Äpfel, hinüber um die Tiere zu füttern. Der Orangutan wurde manchmal von den kleinen gefüttert, indem diese für Ihn Futter fingen und es ihm brachten. Kam ein Apfel in seine Richtung geflogen ließ er sich nicht die Chance nehmen Applause zu erhalten, indem er diesen mit eine Hand fing und lässig verspeiste. Auch hat er damit angegeben einen Apfel ohne Hände essen zu können. Mit seiner Unterlippe formte er einen halben Teller, legte den Apfel dort hinein und fing an immer wieder kleine Stücke abzubeißen und zu kauen bis der Apfel komplett vertilgt war.
Selbstverständlich ging hier großes Gelächter durch die Menschenmassen. Getoppt wurde es indem er nach der Speise den Arm in Richtung Menschenmassen streckte und die Hand öffnete um nach weiteren Futter zu beten.

Mein persönliches Ziel im Zoo waren die Pinguine, da ich diese mit zu meinen Lieblingstieren zähle. Hier war zwar nur ein relativ kleines Gehege, jedoch war man auch sehr nah dran. Die Pinguine selbst waren alles andere als Menschenscheu und kamen ran um zu sehen was da auf der anderen Seite des Glases los ist.

Bevor wir den Zoo verließen ging es noch in den Souvenir-Shop und dort wurde sich ordentlich eingedeckt ;).

Mittwoch, 25. Juni 2014

Die sechst Woche

Diese Woche hat für mich ja eigentlich erst am Donnerstag richtig begonnen, da ich mich bei den Cliffs of Moher schließlich erkältet hatte. Dennoch war es absolut lohnenswert!

Ich kam also zur Arbeit und lernte direkt Dave kennen, welcher ebenfalls ein Praktikant ist. Er studiert hier am College "Dublin Institute of Technology" und macht gerade wie jedes Jahr sein Praktikum hier bei Keywords.
Da James zu dieser Woche im Urlaub war konnte ich also seinen Arbeitsplatz nutzen. So waren es also nur zwei Tage Arbeit für mich mit der Besonderheit, dass wir einen Besuch von großen Namen am Dienstag erwarteten und somit nochmal extra auf die Sauberkeit am Arbeitsplatz der Tester achteten.






Wir haben an diesem Wochenende wirklich so viel erlebt, dass es wohl mehrere Tage dauern würde alle Stops hier angemessen zu erwähnen und da ich diese Zeit nicht habe und bis auf Arbeiten und Blogs schreiben noch andere Dinge hier vorhabe werde ich mich hier äußerst allgemein und kurz halten, jedoch die für mich persönlich schönsten Eindrücke etwas genauer schildern.




Ein Koreaner gefahren von Deutschen in Irland!
Am Samstag war es dann so weit, unsere "kleine Game of Thrones"-Tour hat begonnen. Wir gingen in aller Früh zu Europcar und holten unseren Wagen ab. Ursprünglich sollte dies eine Skoda Octavia sein, jedoch erhielten wir einen Hyndai SUV, welcher wie sich herausstellte die bessere Wahl war, da wir doch sehr holprige und steile Straßen befuhren. Als der Papierkram erledigt war machten wir uns auf in Richtung Norden auf die Autobahn. 

Wir machten bei diversen Schlössern und Burgen halt wie z.B. Dunluce Castle oder aber  Trim Castle und besuchten kurz vor unserem Hostel an der Sheep Island noch einen absoluten hübschen Strand "Downhill Beach". Hier waren auch mehrere Angler zu sehen, welche wohl nicht die kalte Meeresluft an diesem Abend scheuten.



Am zweiten Tag fuhren wir zur Murlough Bay und diese war einfach nur absolut wundervoll. Es war wie der Name bereits sagt eine Bucht, welche von der Natur extrem schön gezeichnet wurde. Klippen, extrem grüne Wiesen mit ein paar schönen Steinen und Felsen, das Meer und die Sicht auf Schottland. Wir hatten das gesamte Wochenende über ausgezeichnetes Wetter und somit war dieser Ort für mich das absolute Highlight während meines ganzen Irlandaufenthaltes.




Ebenso waren wir bei den Dark Hedges, welches eine kleine Landstraße ist welche sehr schön verziert durch große Bäume mit wellenartigen Ästen ist.

Dies waren meine Landschaftlichen Highlights in Irland. Da ich selbstverständlich auch im meine Fotos angucke muss ich leider feststellen, dass die Bilder leider nicht ansatzweise wiedergeben wie beeindruckend diese Orte eigentlich wirklich waren. Aber wem diese bereits gefallen, der sollte das ganze wirklich live in Natura sehen!

Wen man berücksichtigt dass unsere Tour eine "Game of Thrones"-Tour war, so bleibt zu sagen dass wir wohl ein riesen Glück hatten, dass zu unserer Tour auch eine GoT-Ausstellung in Belfast war. Natürlich waren wir da und konnten sehr interessante Fakten erfahren, hatten Einblick hinter die Kulissen und konnten diverse Gegenstände welche nur in der Serie vorkommen betrachten.
Ebenfalls gab es eine Simulation von GoT mit der Oculus Rift!!! Dies ist eine Virtual Reality Brille welche ich bereits vorher einige male Testen konnte und seit dem auf die Veröffentlichung dieser warte. Leider war es nicht die 1080p Version, dennoch war es eine tolle Idee den Fans die Möglichkeit zu geben in das GoT-Universum einzutauchen!







Toni hatte noch ein kleines Video zusammengeschraubt welches ihm wirklich sehr gut gelungen ist. Danke dafür Toni!







Im Anschluss fuhren wir wieder zurück in Richtung Dublin. Wir waren erst spät da, doch das Wochenende war absolut großartig!

Danke für diesen tollen Ausflug, meine Krähen ;) !

Freitag, 13. Juni 2014

Die fünfte Woche

Auch die fünfte Woche begann zunächst wieder mit Arbeit. Aber es sollte nur eine kurze Woche werden, da es mir gestattet wurde am Freitag mit meinen Klassenkameraden zu den Cliffs of Moher zu reisen. Dennoch möchte ich auch heute gerne noch etwas über die Arbeit berichten.



Unsere  Reise zu den Cliffs of Moher begann am Freitag in der Früh. Wir fuhren mit der Luas los um in das Stadtzentrum zu gelangen, in welchem unserer Reisebus auch starten sollte. Wir sind extra einige Zeit früher dagewesen um noch einen "guten" Sitzplatz im Bus zu ergattern, jedoch sollte es leider anders kommen. Wir waren also eine halbe Stunde früher an unserem von Margaret erhaltenen Treffpunkt angekommen und warteten auf unseren Bus. Als der Bus auch eine Virtelstunde später nicht erschien dachten wir nur noch, dass wir also ein langes Wochenende in Dublin haben werden... Andere Touristen sprachen uns plötzlich an und fragten auch ob wir bei der Reisegruppe XYZ wären. Dies konnten wir bestätigen, worauf die junge Frau uns berichtete, dass der Treffpunkt woanders sei, der Bus jedoch noch hier vorbeikommen soll. Also warteten wir noch weitere Minuten bis endlich der Bus eintraf.
Im Bus eingestiegen war schnell zu bemerken dass dieser voll war und wir also mit irgendwelchen Fremden zusammensaßen, was wir ja eigentlich verhindern wollten indem wir früh da waren. So fuhr man nun also einige Stunden Bus, schweigend und schlafend bis man angekommen war (mit kleinen Pausen).

Als wir in Galway angekommen waren musste ich feststellen, dass wir in Dublin eindeutig falsch waren. Galway sah wirklich sehr sauber und angenehm aus. Irgendwie war es einfach so eine irische Hafen-Stadt wie man sie sich auch vorstellt. Es war relativ überschaubar, das Zentrum wirkte sehr alt und somit gab es auch an jeder Ecke etwas historisches zu erfahren, sofern man denn wollte. Wir hatten eine kleine Führung von Donald bekommen, welcher sich auch sehr bemühte es angenehm, informativ und nicht langweilig zu gestalten, was ihm  nebenbei bemerkt auch sehr gut gelungen ist. Nach der Führung ging es für uns nochmal los mit dem Bus zu den Cliffs of Moher. Wir haben den mit Abstand besten Busreiseführer bekommen den ich jeh gesehen habe.

Bei uns in Deutschland steht meist ein Reiseführer vorne und erzählt etwas sofern er auch irgendwas sieht, so zumind. meine Erfahrungen. Dieser hingegen war der Fahrer und Reiseführer, hat ohne Pause interessante Geschichten/Fakten erzählt und das ganze mit etwas Witz und nicht ansatzweise langweilig. Als wir kurz vor den Cliffs of Moher waren machten wir noch einen Stop bei "Gus O'Connor's Pub", welches ein berühmtes, traditionelles Irish-Pub ist. Hier konnten wir uns noch etwas zum Mittagessen gönnen um für die Cliffs gestärkt zu sein.



Nach einer sehr kurzen Weiterfahrt war es endlich so weit. Ein riesen Parkplatz voller Autos zierte plötzlich eine Weide zu unserer Linken. Jetzt wussten wir, dass es nicht mehr weit sein kann. Wir fuhren durch einen Bogen mit der Aufschrift "Cliffs of Moher" und kamen direkt am lokalen Touricenter an. Es war ein Gebäude mit Restaurant, Souvenir-Shop, einer Gallerie zu den Cliffs und es war in den Berg hineingebaut (zumind. sah es so aus). Es ähnelte also einer riesigen Hobbithütte!
Direkt an dem Gebäude entlang verlief ein Weg zu den Cliffs. Es war sehr windig, nass und die Luft war salzig. Wir sind am Meer angekommen! Als wir an der ersten Kreuzung des Weges standen hatten wohl alle ein Wow-Gesicht aufgesetzt, denn der Anblick war wirklich großartig. Es war wirklich beeindruckend die Klippen zu sehen, besonders wie weit diese Formation noch verlief.


Nach ein paar Fotos hatten wir also nun die Wahl. Rechts entlang -> kürzer aber aufregender, oder links enlang -> länger und unspektakulär (Empfehlung des Busfahrers). Wir entschieden uns für den Weg rechts.

Wie sich herausstellte, hatte der Busfahrer offensichtlich recht. Zuerst kamen wir an einem kleinen alten Leuchtturm an um welchen diese "Zahle 1€ und gucke 30Sekunden durch"-Fernrohre standen. Den Cliffs weiter entlang kamen wir nun zu einem Schild, welches uns darauf hinwies dass man nun Privatgebiet betrete, dieses betreten darf jedoch übernimmt der Besitzer hier keine Haftung bei irgendwelchen Schäden etc... man kennt es ja. Jedoch war die Existenz des Schildes sehr schnell nachvollziehbar. Der weitere Weg war lediglich ein Trampelpfad ohne Absperrung. Wenn man also schon genug von seinem Leben hatte, dann hätte man dieses hier mit einem freien Fall bzw. einem echt schönen Flug beenden können. Jedoch fanden wir das ganze sehr schön und wir wollten noch ein paar andere Ecken entdecken und somit machten wir uns weiter auf. Hier noch ein paar Bilder auf unserem Weg.

Zwei irische Klippen-Robben mit sexy Pose!



Nachdem wir genug von den Klippen hatten Als wir dann unsere zwei Stunden an den Klippen genossen hatten ging es zurück nach Galway. Dort gingen wir direkt zu unserer Unterkunft dem "Barnacles Hostel Galway". Wir kamen in einem Zimmer unter mit acht Schlafplätzen und einem Bad (Dusche und Toilette waren räumlich getrennt). Doch da wir noch eine Pubtour mitmachen wollten, sind wir auch direkt los um diese nicht zu verpassen.

"Save the King! Guckt einfach cool.."
Als wir in dem Pub "The Skeff" ankamen trafen wir unseren Pubtour-Leader Oconnor. Wir erhielten in jedem Pub welches wir besuchten einen kleinen Shot oder ein kleines Guiness. Nachdem man später erst erfahren hatte wo genau wir noch Rabatte erhalten war es auch schon mit dieses vorbei bzw. gab es nur noch einen Preisnachlass bei Zeug was eh keiner von uns anrühren wollte. Dennoch war der Abend sehr gelungen. Wir hatten Trinkspiele gespielt, andere Leute kennengelernt und etwas zu tun :). Alles in allem trauere ich dennoch dem Geld nach, welches wir für die Pub-Tour bezahlt haben nach, denn das hätte man sich auch eigentlich sparen können. Aber gut.. als wir an unserem letzten Ziel angekommen waren tranken wir noch 1-2Bier und gingen zum schlafen in unsere Unterkunft



Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle und Orientierungslosigkeit! Genau so sah der nächste Morgen nicht aus! Das schlimme war nur, dass sich das Zimmer als zu klein herausstellte für acht Mann und nur zwei kleine Fenster, welche man nahezu garnicht öffnen konnte, da wir im Dachgeschoss waren und man so den Einfall von Regenwasser verhindern möchte.. So bin ich also sehr früh aufgewach (~3h Schlaf) und bin erstmal direkt raus aus der Schweißbude.
Frische Luft, Meeresgeräusche und eine komplett leergefegte Straße, welche ein paar Stunden zuvor noch eine der Partystraßen in Galway war. Ebenso war ich verwundert wie heftig sauber die Straße aussah. Es waren wirklich vorher so viele Menschen unterwegs und man hat davon einfach nichts gesehen. Müll lag nur im oder um den Mülleimer herum, ansonsten war alles Sauber. Dies war natürlich ein absoluter Kulturschock für mich als geborener Berliner! Ich ging erneut hoch, stellte fest dass das Frühstück eher nicht so meins ist, nahm meine Sachen, schnappte mir Flo & Henry und zogen wir los, ein wenig am Hafen entlang und bis zum Strand.

Irish Breakfast zum Mittag! (ich mags nicht)
Um 10:30Uhr checkten wir aus und verbrachten uns bis 17:30Uhr die Zeit mit Einkäufen, Essen gehen und "Chillen". Als wir am Busstop auf unseren Bus warteten mussten wir feststellen dass wir erst in zwei Stunden oder so losmachen und diese Zeit hieß es nun auch wieder zu überbrücken. Also gingen wir zu einem kleinen künstlich angelegten See und ließen Steine springen :).



Vom Regen unterbrochen ging es später zurück zum Busstop und dort warteten wir wieder eine weile. Als der Bus endlich ankam ging es rein und die Augen gingen nahezu sofort zu.

Panorama-Bild von einem Strand in Galway (einschl. Ninja-Matzke!)




Von dem Wochenende habe ich eine Erkältung mitgenommen und kam leider erst jetzt dazu über Woche fünf zu berichten. Es sind viele Dinge mehr geschehen welche hier nur kurz erwähnt bzw. weggelassen wurden. Ich hoffe es war trotzdem ein wenig Interessant :).
Dieses Wochenende geht es los mit drei Klassenkameraden auf Entdeckungstour in Richtung Norden. Wir machen eine eigene "Game of Thrones"-Tour und erhoffen uns davon eine Menge zu sehen und selbstverständlich die Drehorte zu finden!

THIS POST IS WIP

Dienstag, 3. Juni 2014

Die vierte Woche

Die vierte Woche begann selbstverständlich auch wieder mit meiner Arbeit bei Keywords. Auch diese Woche hielt ich mich wieder ganz an James und so zogen wir gemeinsam los um Probleme bei Clients zu beheben. Was mir deutlich auffiel war die Tatsache, dass es sich bei mir wirklich stark verbessert hat nicht zu übersetzen, sondern sofort zu verstehen. Ich bin dann selbst sehr überrascht wenn es mir erst einige Zeit später wirklich klar wird :).


Am Mittwoch konnte ich etwas früher los um gegen 17Uhr bei Margeret zu sein. Sie wollte uns treffen um zu hören wie es uns in den Betrieben geht und ob wir zufrieden sind oder irgendwelche Sachen anliegen welche nicht so gut sind. Natürlich war das ganze bei mir sehr schnell geklärt, denn schließlich hatte ich keine Probleme auf Arbeit.

Eine kleine Runde American 40's!

Am Wochenende zogen wir los um wieder mal etwas die Stadt zu erkunden, außerdem hatten wir unsere Halbzeit (vier Wochen) erreicht und mussten also irgendetwas machen. Zuerst ging es zum Mittagessen in ein Eddie Rockets Diner und im Anschluss liefen wir in einer kleineren Gruppe etwas durch den Kern von Dublin. Es waren unheimlich viele Leute unterwegs, da es ein wirklich sehr sonniger und warmer Tag war. Wir hielten uns den größten Teil in der Umgebung der Einkaufspassagen auf und besuchten auch das eine oder andere Geschäft wie beispielsweile ein Penneys.
Eigentlich wollte ich an diesen Tag auch noch in den Zoo, jedoch haben wir das leider nicht mehr geschaff und mir bleibt nur zu hoffen erneut solch ein schönes Wetter übers Wochenende zu bekommen.

Am Abend musste ich feststellen, dass ich wohl wie einen kleinen Sonnenbrand im Gesicht bekommen habe und ich musste schon etwas darüber schmunzeln, da es jetzt nicht gerade das mega Sonnenwetter war, sondern einfach nur angenehm sonnig. Hier auf der grünen Insel ist es halt sonst sehr schattig ;).


Ich möchte noch "kurz" ein wenig vom Montag berichten, denn schließlich war an diesem Tag Bankfeiertag. An diesem Tag fand auch das River Fest statt und zwar in der Nähe von "The Point", wo ich ja bereits mit Henry war. Als unsere kleine Gruppe dort ankam stellten Henry und ich bereits fest, dass sich das Fest an genau der Flussseite abspielt an welcher wir bereits entlang geschländert sind. Aus der Ferne waren bereits ein paar große Segelmasten zu sehen und der Anfang einer großen Menschenmänge machte sich ebenfalls nach ein paar weiteres Schritten ersichtlich. Als wir nun endlich im Festival standen wurde uns allen schnell klar, dass es sich hier eindeutig um ein Festival für Familien handelte. Die Stände/kleinen Läden hatten sich ganz offensichtlich kleine Piraten als Zielgruppe gesetzt von welchen wir schließlich auch umzingelt waren. Es gab Hüpfeburgen, diverse Süßigkeitenstände, ein paar Grillstände aber auch eine Bühne. Als wir an der Bühne angekommen waren, konnten wir gerade verkleidete Kinder tanzen sehen, was bei dem Publikum, anhand des Applauses gemessen, wohl auch gut ankam.
Dies alles war entlang des Flusses aufgebaut und im Fluss standen nun einige große Segelbote, welche auch zum Teil für die Besucher begehbar waren. Ebenfalls jagte eine ganze Weile lang ein Schiff das andere hinterher mit gehisster Piratenflagge und Kanonenattrappen, welche jedoch ordentlich Krach machten und zwei große motorisierte Schiffe machten einige Kunststücke im Wasser, welches ebenfalls sehr unterhaltsam und auch beindruckend war. Natürlich haben sie keine Loopings oder ähnliches gemacht, aber sie sind z.B. "Bug an Bug" unter vollgas zugefahren um so eine Drehbewegung zu erzeugen. Das sah schon sehr gigantisch aus wenn so viele Tonnen Stahl anfangen wie Kinder im Wasser zu spielen :).

Die Bühne des River Festivals
Die Kleinen ganz groß!
Bei den aufziehenden Wolken wird auf den Mast geklettert
Mein Favorit der anwesenden Schiffe
Das jagende Piratenschiff
Das zu jagende britische Piratenschiff... ;)


Nächste Woche fahren wir zu den Cliffs of Moher und ich hoffe da nun endlich auf schöne Bilder von den Landschaften von Irland!


Montag, 26. Mai 2014

Die dritte Woche

Ein Bild von Steffen
Am Dienstag habe ich endlich den dritten Mitarbeiter im Bereich des IT-Departments kennengelernt. Steffen K. ist IT System Administrator (IT Spezialist für Systemintegration) und hat ebenfalls am "Leonardo da Vinci"-Projekt teilgenommen, im Jahr 2007. Er war ähnlich wie ich einfach nur begeistert und ist nach seinem Abschluss (Fachinformatiker für Systemintegration) zurück nach Irland(Dublin) um bei Keywords International in einer Feststelle zu arbeiten. Sein Englisch ist mittlerweile sogar so gut, dass sogar James mir erzählte, dass Steffens Englisch oft besser ist als seines. :)

Jetzt sind bereits einige Jahre verstrichen und Steffen scheint ebenfalls zu einem wichtigen Bestandteil von Keywords geworden sein. Der Großteil seiner Aufgaben sind ebenfalls im direkten Support zu finden, jedoch kümmert er sich auch um wichtige Abläufe im Monitoring. Sollte er hierbei Probleme auffinden, so muss er diese schnell lösen, da es sonst zum Verzug mehrerer Kollegen bei Keywords kommen kann.



Ansonsten verlief die Arbeitswoche routiniert und es gab einiges zu tun. Zusammen mit James habe ich wieder Usern bei Problemen an ihren Arbeitsplätzen geholfen, oder wir haben Arbeitsplätze errichtet/aufgebaut. 

Ebenfalls zu erwähnen ist die Feueralarmübung welche am Mittwoch stattgefunden hat. Das Alarmsignal ertönte und ich war natürlich zunächst erschrocken. Während hinter meinem Arbeitsplatz die Brandschutztür zufiel, sprang Steffen auf, zog eine Signalweste unter seinem Schreibtisch hervor und bat uns ihm zu folgen. Natürlich war die Situation für mich wieder komisch, da es doch sehr spontan und lustig war wie bei Steffen sofort das Helferprogramm ansprang. Auf dem Weg raus ist mir aufgefallen, dass nachdem die Brandschutztür zugefallen waren es für uns nur noch einen Weg hinaus gab. Ob das im Falle eines Brandes für uns nur noch einzige zur Verfügung stehende Treppenhaut optimal ist wage ich zu bezweifeln, da natürlich auch in diesem ein Brand stattfinden könnte, jedoch gibt es auf diesem Weg noch diverse Feuerlöscher und alternativ bleibt auch noch ein Sprung aus dem Fenster (Wir befinden uns sozusagen im ersten Stock).

Als wir uns nun also alle draußen versammelten habe ich die Gelegenheit genutzt und noch ein paar Bilder der Mitarbeiter auf dem Parkplatz hinter unserem Gebäude "geschossen".


Die Menge rennt aufgebracht aus dem durch Flammen
einsturtzgefährdeten Keywords International Gebäude... ;)







Den Samstagabend verbrachte ich zusammen mit meinen Klassenkameraden, welche ebenfalls in Dublin untergekommen sind, in einem Pub(Bachelor Inn) an der O'Connell Street. Hier haben wir uns das Finalspiel der ChamionsLeague angesehen und der Großteil unserer Gruppe nahm das irische Braugut erneut genauer unter die Lupe. Ich hingegen blieb wieder einmal bei Carlsberg, denn das dunkle Fützenwasser hier sagt mir immernoch nicht zu :).
Nachdem ich mir also angucken musste wie Ronaldo sein Team siegte "Buuuuhhhh" beschlossen wir noch in einen Club zu gehen welcher ungefähr zehn Minuten Fußweg entfernt war (nähe Templebar). Als wir dort ankamen mussten wir leider festellen, dass an diesem Abend nur Gäste welche einen Namen auf der Liste errieten eingelassen wurden. Also machten wir uns enttäuscht auf den Weg in unsere Apartments. Unterwegs haben wir noch bei einer Shishabar zwischengehalten, jedoch war diese auch mehr ein Dönerladen ohne Döner und wir blieben nur 30min.

O'Connel Street und "The Spire"
"Ein Helles für mich!"
Orientalisches Walross ~.~
Wenn man mit dem Lesen fertig ist braucht man erstmal was zum trinken...



Mittwoch, 14. Mai 2014

Die zweite Woche

Nun hat endlich die zweite Woche begonnen und wir alle mussten arbeiten. Ich habe wie ich finde eines der super Lose gezogen und arbeite bei der Firma Keywords International Ireland.

Keywords ist eine Firma, welche für Spieleschmieden ihre Spiele testet und mit Bugreports etc. die Qualität der Spiele steigert. Ich speziell arbeite im Bereich des Helpdesks.


Mein Ansprechpartner und Chef ist Eric H., welcher das IT-Department leitet. Er ist ebenfalls Deutscher, jedoch kommunizieren wir nur auf Englisch, da es schließlich mein Ziel ist dieses zu verbessern. Er lebt hier bereits seit über zehn Jahren und diesen Eindruck macht er auch. Mir wurde von Margaret nicht gesagt, dass meine Kontaktperson deutsch sprechen kann und am Akzent kann ich es auch noch nicht raushören. Somit war ich sehr überrascht, als mir ein Wort nicht einfiel und er mir anbot es auf deutsch zu sagen.





Zusammen mit James, welcher ebenfalls eine Praktikumsstelle hat, jedoch für ganze neun Monate, nehmen wir somit Tickets entgegen und versuchen diese zu bearbeiten. Es kommen auch gelegentlich Kollegen aus anderen Abteilungen direkt mit Problemen vorbei, welchen wir aber selbstverständlich auch helfen.


Der ganze Betrieb ist sehr international. Viele Spiele bieten ein großes Sprachspektrum und benötigen somit viele Tester um Fehler in der jeweiligen Version zu finden. Somit trifft sich hier also die ganze Welt und testet Spiele. Mir wurde auch sehr früh gezeigt, dass es hier Sprays gibt welche die Hände desinfizieren, da man natürlich auch die Eingabegeräte der Clients benutzt und so nicht Viren aus aller Welt mit sich rumträgt.

Am ersten Tag wurde ich selbstverständlich zunächst eingewiesen und mit einigen wichtigen Dingen, welche ich wissen muss, vertraut gemacht. Hierzu gehörte ein Rundgang, einige Sicherheitssachen wie z.B. mit dem oben beschriebenen desinfizieren der Hände und dem Bekanntmachen einiger für mich wichtigen Personen.


Ich bin immer zusammen mit James unterwegs, da dieser den Großteil des direkten Supports übernimmt. Eric ist natürlich auch damit beschäftigt, jedoch muss er eben als Chef auch Sachen managen und ist somit nicht "nur" am Mängellisten abarbeiten. Ich halte James für sehr engagiert, fleißig und er arbeitet wirklich sehr routiniert. In den meisten unserer Aufgaben ist allgemeines Wissen über Konsolen, deren Synchronisation zu anderen Geräten (meistens ein Desktop-PC) sowie deren Eingabegeräte gefragt, zu mindestens bis jetzt.

Ein Teil des BurningLabs
Als ich von Eric eine Führung bekommen habe sind mir besonders die Serverräume sowie das "BurningLab" aufgefallen. Zum Serverraum möchte und kann ich leider nicht viel sagen, jedoch war es während der Erklärung sehr beeindruckend wie gewisse Dinge gehandhabt wurden. Eric hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben mir alles zu erklären und da er diese Räume "eingerichtet" hat war es sehr interessant zu erfahren warum er sich für die oder jene Lösung entschieden hat.

Das BurningLab fiel mir ebenfalls besonders auf, da ich solch etwas noch nie gesehen habe. Man könnte sagen es ist für nahezu jeden Datenträger, welcher für Spiele verwendet wird, etwas vorhanden. Auch gab es extra einen Tower um die Daten von USB-Sticks auf schnellstmöglichen Wege zu verbreiten (rechts auf dem Bild) und zwar auf weitere USB-Sticks. Ich finde das ist eine echt coole Idee, denn sie ist leicht und wie es der Alltag hier zeigt, sehr praktisch! Die beiden Tower links funktionieren auch als ein Konstrukt. Man legt oben (Master) im linken Tower die zu duplizierende Disc ein und die anderen Laufwerke duplizieren nun die Master-Disc.

Zu den absolut alltäglichen Aufgaben gehört es morgens (morgens bedeutet in diesem Falle 09:30Uhr) den Testern ihre Tastatur und ihre Kopfhörer zurückzugeben. Was bei mir in Deutschland auf Arbeit mit Tickets etc. verbunden ist, regelt sich hier in unterhalb einer Minute, je nachdem wie schwer der Name ist welchen man in der Datenbank eintippen muss um die Geräte ein- oder auszutragen.

Am Freitag bauen wir für ein neues Projekt die Plätze auf und ich bin schon sehr gespannt wie das alles ablaufen wird. Und natürlich für wen :)


Das einzige was wirklich doof ist, ist der lange Anfahrtsweg. Man ist also früh aus dem Apartment raus und spät erst wieder da. So bleibt Zeit für Abendbrot, ein Film und die nächtliche Falle.
Jedoch bin ich mir sicher, dass es wohl die zwei Monate auszuhalten ist, schließlich macht mir die Arbeit Spaß, die Zeit vergeht schneller und um so eher bin ich wieder in Berlin :)


UPDATE

Am Samstag war ich noch mit einem meiner Mitbewohner (Henry) ein wenig in Dublin unterwegs. Wir wollten mal den östlichen Teil von Dublin sehen und somit auch den Hafen. Wir fuhren also mit der LUAS zu "The Point"(die östlichste Haltestelle). Dort gab es einige interessante und vorallem moderne Sachen zu sehen. Viele große Namen haben dort ganze Gebäude und viele weitere bauen dort noch derzeitig.

Hier aber noch ein paar Bilder entlang des River Liffey, welcher im Irischen Meer mündet.



(Wer das ließt kann die Augen offen halten - hier werden noch Bilder hinzugefügt)




Samstag, 10. Mai 2014

Die erste Woche

Mein erster Tag begann natürlich am Flughafen am 03.Mai 2014. Dort zusammen mit meinen Eltern angekommen traf ich am Eingang auf Henry. Gemeinsam warteten wir auf die anderen Mitschüler und es ging zum Check-In. Nachdem dies alles nahezu problemlos geschah warteten wir in einem gläsernen Raum auf unsere Maschine. Als sie endlich eintraf, erkennbar am großen Kleeblatt am Heck des Flugzeugs, war die Vorfreude wirklich groß.

Als ich nun im Flugzeug saß und das Flugzeug anfing zu rollen war ich wirklich extrem aufgeregt. Das Flugzeug kam schließlich am Runway an und es ging los. Es beschleunigte so schnell, dass wir in die Sitze nahezu gepresst wurden und der Flug nach Dublin begann mit einem gefühlten Senkrechtstart :).

Der Flug war sehr angenehm trotz der relativ langen Flugdauer von zwei Stunden. Es war lustig anzusehen, wie wir nahezu freie Sicht auf Deutschland hatten und es bis hin nach Dublin immer dichter wurde.


Deutschland vs Irland      

Die Landung am Dublin Airport erfolgte recht plötzlich, da wir auf das dichte Wolkenmeer zugeflogen sind und plötzlich schon auf der Landebahn waren.
Wir sammelten uns alle und gingen gemeinsam zu unserem Reisegepäck. Hier war ich der letzte mit seinem Koffer, da ich vergessen hatte dass ich ein buntes Band, welches zu schnellen Erkennung diente, um meinen Koffer hatte und dieser somit erstmal ein paar runden drehen durfte. :)

Die Fahrt zum Apartment nahmen wir mit einem kleinen Reisetransporter auf, welcher von dem Mann gefahren wurde welcher uns auch am Ausgang abgeholt hatte. Er lieferte zuerst die Mitschüler ab, welche in den Gastfamilien lebten. So kamen wir also noch etwas rum und konnten bereits viel von Dublin sehen

In den Apartments angekommen erlebten wir auch direkt unseren ersten Schock. Der Zustand der Apartments war vielleicht nicht katastrophal, jedoch kam es diesem doch recht nah. Die Möbel waren dreckig oder etwas kaputt, die Laken waren dreckig und die Küchengeräte waren in einem Zustand, welchen ich hier nicht weiter erläutern möchte. Wir fertigten sofort eine Mängelliste an in der Hoffnung, dass der Großteil der Schäden beseitigt wird und wir neue Sachen erhalten.. was auch am Freitag geschah.. :).

In der Zwischenzeit gingen wir öfters raus und lernten die Stadt etwas kennen. Ebenso erledigten wir diverse Einkäufe und mussten auch sehr schnell feststellen, dass es im großen und ganzen deutlich teurer ist als in Deutschland.

Am besagten Freitag gingen wir nach der Sprachschule welche von Dienstag bis Freitag zwischen 9Uhr-13Uhr stattfand noch auf einen Besuch in der Guiness-Brauerei. Hier gab es viel zur Geschichte und der Herstellung des Bieres zu sehen, jedoch war dies nur der Schatten zur anschließenden Verkostung hoch oben über Dublin ;)!