Mittwoch, 27. August 2014

Die achte Woche

Die letzte Woche, welch ein Glück. Dies soll nicht bedeuten, dass wir unseren gesamten Aufenthalt schlecht fanden, aber Zuhause ist es eben doch am schönsten. So verlief also die Woche routiniert bis Donnerstag durch. Der Freitag ging jedoch schon ein wenig auf die Pumpe.

v.l.n.r.: James, Eric, Erik, Steffen
Man war nun sechs Wochen an seinem Praktikumsplatz, hat sich eingefunden und viele neue Leute kennengelernt. Sogar die eine oder andere Freundschaft ist entstanden. Das Problem ist es nun, wo alles super läuft, mit einmal wieder zurück zu fliegen und all das hinter sich zu lassen. So fiel es mir am Freitag also schon schwer sich zu verabschieden. Als Andenken an mich habe ich aus versehen meine Kopfhörer da gelassen. Ein Weg zurück um diese zu holen wäre jedoch unnötig gewesen, da der Preis für die Fahrkarten der gleiche eines Paares neuer Kopfhörer gewesen wäre, so ließ ich also Keywords hinter mit der Hoffnung eines Tages wiederzukehren, zu den super netten Kollegen von denen ich so viel lernen konnte und werde diese so schnell leider nicht wiedersehen. Was mich nur wundert ist das Grillfest welches am gleichen Tag stattgefunden hat, wollten sie mich wirklich so dringend loswerden? :)

So machte ich mich also nach meinem letzten Arbeitstag in Irland auf den Weg zu Margaret um die letzten nötigen Informationen für unseren Flug zu erhalten. Dort angekommen erfuhren wir alles nötige über unseren Flug sowie unserer Abholung. Unsere Abholung solle um 2:45Uhr morgens vor unserem Apartment stehen, somit haben wir also beschlossen durchzumachen, da wir nach einer Portion Schlaf vermutlich noch müder gewesen wären und genau dieses Vorhaben war vermutlich die dümmste Entscheidung, welche wir in Irland überhaupt getroffen haben.
Wir waren nun also fünf Mann, welche sich alle ungemein auf Deutschland gefreut haben, jedoch verging die Zeit einfach nicht. Die Sachen haben wir bereits gestern vorgepackt, somit war dies auch erledigt, dachten wir zumindest. Es kam uns allen vor wie ein endloser Zeittunnel, in welchem wir gefangen waren. Wir vertrieben uns die Zeit mit Filmen, Musik, Trashtalk etc.. Matthias und ich sind noch gegen 0Uhr ein wenig spazieren gegangen und das war auch eine ganz gute Idee, denn die Zeit verging wieder schnell. Im Apartment angekommen stellten wir fest, dass nicht mehr all zu viel Zeit übrig ist und wir packten unsere Sachen fertig. Doch wie dies ausartete hätte niemand von uns gedacht. Plötzlich fielen noch jedem Dinge ein welche er unbedingt mitnehmen müsse etc. und so begann das reinste Chaos. Alle waren in Hektik denn wir alle wollten den Bus erwischen, jedoch auch nichts da lassen. Die große Sorge mit dem Gewicht des Reisegepäcks wurde ignoriert, da wir bereits wussten dass am Flughafen noch genügend Zeit ist. Nachdem wir alle es doch noch rechtzeitig geschafft haben die Sachen zu packen und den Bus zu erwischen machten wir uns also auf den Weg zum Flughafen.

Dublin-Airport: Warteschlange !
Am Flughafen angekommen informierten wir uns natürlich erst wo wir einchecken müssen etc. und kümmerten uns noch um die letzten Probleme mit dem Gepäck. Wir stellten uns in der sehr langen Warteschlange an und durften glücklicherweise feststellen dass es hier alles sehr zügig abläuft und wir also recht schnell unsere Sachen abgeben dürfen und auf den letzten CheckIn warten durften. Als wir nun also warteten trafen wir viele unserer Mitschüler, welche woanders in Irland untergekommen waren und tauschten unsere Erfahrungen miteinander aus.



Ein Blick nach rechts aus dem Fenster
So verstrich nun also die Zeit. Wir waren alle sehr müde und der Flug wurde nahezu von jedem mit Schlaf überbrückt. Da dies schließlich mein zweiter Flug bisher war, war ich selbstverständlich immer noch sehr aufgeregt bei dem Start und der Landung. Als ich in Berlin angekommen endlich meine Eltern wieder gesehen habe wollte ich eigentlich nur noch nach Hause und belohnte mich an diesem Tag noch mit einem echten Berliner Dönerteller :).







Nachdem all meine Verpflichtungen zu dem  "Leonardo da Vinci"-Projekt abgeschlossen sind werde ich noch eine persönliche Bewertung zu dem ganzen Projekt hier auf meinem Blog posten.

Bis dahin vielen Dank an alle meine Leser und ich kann nur hoffen doch von ein paar interessante Ereignissen berichtet zu haben.


Mit freundlichem Gruß
Erik Stelte

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