Mittwoch, 25. Juni 2014

Die sechst Woche

Diese Woche hat für mich ja eigentlich erst am Donnerstag richtig begonnen, da ich mich bei den Cliffs of Moher schließlich erkältet hatte. Dennoch war es absolut lohnenswert!

Ich kam also zur Arbeit und lernte direkt Dave kennen, welcher ebenfalls ein Praktikant ist. Er studiert hier am College "Dublin Institute of Technology" und macht gerade wie jedes Jahr sein Praktikum hier bei Keywords.
Da James zu dieser Woche im Urlaub war konnte ich also seinen Arbeitsplatz nutzen. So waren es also nur zwei Tage Arbeit für mich mit der Besonderheit, dass wir einen Besuch von großen Namen am Dienstag erwarteten und somit nochmal extra auf die Sauberkeit am Arbeitsplatz der Tester achteten.






Wir haben an diesem Wochenende wirklich so viel erlebt, dass es wohl mehrere Tage dauern würde alle Stops hier angemessen zu erwähnen und da ich diese Zeit nicht habe und bis auf Arbeiten und Blogs schreiben noch andere Dinge hier vorhabe werde ich mich hier äußerst allgemein und kurz halten, jedoch die für mich persönlich schönsten Eindrücke etwas genauer schildern.




Ein Koreaner gefahren von Deutschen in Irland!
Am Samstag war es dann so weit, unsere "kleine Game of Thrones"-Tour hat begonnen. Wir gingen in aller Früh zu Europcar und holten unseren Wagen ab. Ursprünglich sollte dies eine Skoda Octavia sein, jedoch erhielten wir einen Hyndai SUV, welcher wie sich herausstellte die bessere Wahl war, da wir doch sehr holprige und steile Straßen befuhren. Als der Papierkram erledigt war machten wir uns auf in Richtung Norden auf die Autobahn. 

Wir machten bei diversen Schlössern und Burgen halt wie z.B. Dunluce Castle oder aber  Trim Castle und besuchten kurz vor unserem Hostel an der Sheep Island noch einen absoluten hübschen Strand "Downhill Beach". Hier waren auch mehrere Angler zu sehen, welche wohl nicht die kalte Meeresluft an diesem Abend scheuten.



Am zweiten Tag fuhren wir zur Murlough Bay und diese war einfach nur absolut wundervoll. Es war wie der Name bereits sagt eine Bucht, welche von der Natur extrem schön gezeichnet wurde. Klippen, extrem grüne Wiesen mit ein paar schönen Steinen und Felsen, das Meer und die Sicht auf Schottland. Wir hatten das gesamte Wochenende über ausgezeichnetes Wetter und somit war dieser Ort für mich das absolute Highlight während meines ganzen Irlandaufenthaltes.




Ebenso waren wir bei den Dark Hedges, welches eine kleine Landstraße ist welche sehr schön verziert durch große Bäume mit wellenartigen Ästen ist.

Dies waren meine Landschaftlichen Highlights in Irland. Da ich selbstverständlich auch im meine Fotos angucke muss ich leider feststellen, dass die Bilder leider nicht ansatzweise wiedergeben wie beeindruckend diese Orte eigentlich wirklich waren. Aber wem diese bereits gefallen, der sollte das ganze wirklich live in Natura sehen!

Wen man berücksichtigt dass unsere Tour eine "Game of Thrones"-Tour war, so bleibt zu sagen dass wir wohl ein riesen Glück hatten, dass zu unserer Tour auch eine GoT-Ausstellung in Belfast war. Natürlich waren wir da und konnten sehr interessante Fakten erfahren, hatten Einblick hinter die Kulissen und konnten diverse Gegenstände welche nur in der Serie vorkommen betrachten.
Ebenfalls gab es eine Simulation von GoT mit der Oculus Rift!!! Dies ist eine Virtual Reality Brille welche ich bereits vorher einige male Testen konnte und seit dem auf die Veröffentlichung dieser warte. Leider war es nicht die 1080p Version, dennoch war es eine tolle Idee den Fans die Möglichkeit zu geben in das GoT-Universum einzutauchen!







Toni hatte noch ein kleines Video zusammengeschraubt welches ihm wirklich sehr gut gelungen ist. Danke dafür Toni!







Im Anschluss fuhren wir wieder zurück in Richtung Dublin. Wir waren erst spät da, doch das Wochenende war absolut großartig!

Danke für diesen tollen Ausflug, meine Krähen ;) !

Freitag, 13. Juni 2014

Die fünfte Woche

Auch die fünfte Woche begann zunächst wieder mit Arbeit. Aber es sollte nur eine kurze Woche werden, da es mir gestattet wurde am Freitag mit meinen Klassenkameraden zu den Cliffs of Moher zu reisen. Dennoch möchte ich auch heute gerne noch etwas über die Arbeit berichten.



Unsere  Reise zu den Cliffs of Moher begann am Freitag in der Früh. Wir fuhren mit der Luas los um in das Stadtzentrum zu gelangen, in welchem unserer Reisebus auch starten sollte. Wir sind extra einige Zeit früher dagewesen um noch einen "guten" Sitzplatz im Bus zu ergattern, jedoch sollte es leider anders kommen. Wir waren also eine halbe Stunde früher an unserem von Margaret erhaltenen Treffpunkt angekommen und warteten auf unseren Bus. Als der Bus auch eine Virtelstunde später nicht erschien dachten wir nur noch, dass wir also ein langes Wochenende in Dublin haben werden... Andere Touristen sprachen uns plötzlich an und fragten auch ob wir bei der Reisegruppe XYZ wären. Dies konnten wir bestätigen, worauf die junge Frau uns berichtete, dass der Treffpunkt woanders sei, der Bus jedoch noch hier vorbeikommen soll. Also warteten wir noch weitere Minuten bis endlich der Bus eintraf.
Im Bus eingestiegen war schnell zu bemerken dass dieser voll war und wir also mit irgendwelchen Fremden zusammensaßen, was wir ja eigentlich verhindern wollten indem wir früh da waren. So fuhr man nun also einige Stunden Bus, schweigend und schlafend bis man angekommen war (mit kleinen Pausen).

Als wir in Galway angekommen waren musste ich feststellen, dass wir in Dublin eindeutig falsch waren. Galway sah wirklich sehr sauber und angenehm aus. Irgendwie war es einfach so eine irische Hafen-Stadt wie man sie sich auch vorstellt. Es war relativ überschaubar, das Zentrum wirkte sehr alt und somit gab es auch an jeder Ecke etwas historisches zu erfahren, sofern man denn wollte. Wir hatten eine kleine Führung von Donald bekommen, welcher sich auch sehr bemühte es angenehm, informativ und nicht langweilig zu gestalten, was ihm  nebenbei bemerkt auch sehr gut gelungen ist. Nach der Führung ging es für uns nochmal los mit dem Bus zu den Cliffs of Moher. Wir haben den mit Abstand besten Busreiseführer bekommen den ich jeh gesehen habe.

Bei uns in Deutschland steht meist ein Reiseführer vorne und erzählt etwas sofern er auch irgendwas sieht, so zumind. meine Erfahrungen. Dieser hingegen war der Fahrer und Reiseführer, hat ohne Pause interessante Geschichten/Fakten erzählt und das ganze mit etwas Witz und nicht ansatzweise langweilig. Als wir kurz vor den Cliffs of Moher waren machten wir noch einen Stop bei "Gus O'Connor's Pub", welches ein berühmtes, traditionelles Irish-Pub ist. Hier konnten wir uns noch etwas zum Mittagessen gönnen um für die Cliffs gestärkt zu sein.



Nach einer sehr kurzen Weiterfahrt war es endlich so weit. Ein riesen Parkplatz voller Autos zierte plötzlich eine Weide zu unserer Linken. Jetzt wussten wir, dass es nicht mehr weit sein kann. Wir fuhren durch einen Bogen mit der Aufschrift "Cliffs of Moher" und kamen direkt am lokalen Touricenter an. Es war ein Gebäude mit Restaurant, Souvenir-Shop, einer Gallerie zu den Cliffs und es war in den Berg hineingebaut (zumind. sah es so aus). Es ähnelte also einer riesigen Hobbithütte!
Direkt an dem Gebäude entlang verlief ein Weg zu den Cliffs. Es war sehr windig, nass und die Luft war salzig. Wir sind am Meer angekommen! Als wir an der ersten Kreuzung des Weges standen hatten wohl alle ein Wow-Gesicht aufgesetzt, denn der Anblick war wirklich großartig. Es war wirklich beeindruckend die Klippen zu sehen, besonders wie weit diese Formation noch verlief.


Nach ein paar Fotos hatten wir also nun die Wahl. Rechts entlang -> kürzer aber aufregender, oder links enlang -> länger und unspektakulär (Empfehlung des Busfahrers). Wir entschieden uns für den Weg rechts.

Wie sich herausstellte, hatte der Busfahrer offensichtlich recht. Zuerst kamen wir an einem kleinen alten Leuchtturm an um welchen diese "Zahle 1€ und gucke 30Sekunden durch"-Fernrohre standen. Den Cliffs weiter entlang kamen wir nun zu einem Schild, welches uns darauf hinwies dass man nun Privatgebiet betrete, dieses betreten darf jedoch übernimmt der Besitzer hier keine Haftung bei irgendwelchen Schäden etc... man kennt es ja. Jedoch war die Existenz des Schildes sehr schnell nachvollziehbar. Der weitere Weg war lediglich ein Trampelpfad ohne Absperrung. Wenn man also schon genug von seinem Leben hatte, dann hätte man dieses hier mit einem freien Fall bzw. einem echt schönen Flug beenden können. Jedoch fanden wir das ganze sehr schön und wir wollten noch ein paar andere Ecken entdecken und somit machten wir uns weiter auf. Hier noch ein paar Bilder auf unserem Weg.

Zwei irische Klippen-Robben mit sexy Pose!



Nachdem wir genug von den Klippen hatten Als wir dann unsere zwei Stunden an den Klippen genossen hatten ging es zurück nach Galway. Dort gingen wir direkt zu unserer Unterkunft dem "Barnacles Hostel Galway". Wir kamen in einem Zimmer unter mit acht Schlafplätzen und einem Bad (Dusche und Toilette waren räumlich getrennt). Doch da wir noch eine Pubtour mitmachen wollten, sind wir auch direkt los um diese nicht zu verpassen.

"Save the King! Guckt einfach cool.."
Als wir in dem Pub "The Skeff" ankamen trafen wir unseren Pubtour-Leader Oconnor. Wir erhielten in jedem Pub welches wir besuchten einen kleinen Shot oder ein kleines Guiness. Nachdem man später erst erfahren hatte wo genau wir noch Rabatte erhalten war es auch schon mit dieses vorbei bzw. gab es nur noch einen Preisnachlass bei Zeug was eh keiner von uns anrühren wollte. Dennoch war der Abend sehr gelungen. Wir hatten Trinkspiele gespielt, andere Leute kennengelernt und etwas zu tun :). Alles in allem trauere ich dennoch dem Geld nach, welches wir für die Pub-Tour bezahlt haben nach, denn das hätte man sich auch eigentlich sparen können. Aber gut.. als wir an unserem letzten Ziel angekommen waren tranken wir noch 1-2Bier und gingen zum schlafen in unsere Unterkunft



Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle und Orientierungslosigkeit! Genau so sah der nächste Morgen nicht aus! Das schlimme war nur, dass sich das Zimmer als zu klein herausstellte für acht Mann und nur zwei kleine Fenster, welche man nahezu garnicht öffnen konnte, da wir im Dachgeschoss waren und man so den Einfall von Regenwasser verhindern möchte.. So bin ich also sehr früh aufgewach (~3h Schlaf) und bin erstmal direkt raus aus der Schweißbude.
Frische Luft, Meeresgeräusche und eine komplett leergefegte Straße, welche ein paar Stunden zuvor noch eine der Partystraßen in Galway war. Ebenso war ich verwundert wie heftig sauber die Straße aussah. Es waren wirklich vorher so viele Menschen unterwegs und man hat davon einfach nichts gesehen. Müll lag nur im oder um den Mülleimer herum, ansonsten war alles Sauber. Dies war natürlich ein absoluter Kulturschock für mich als geborener Berliner! Ich ging erneut hoch, stellte fest dass das Frühstück eher nicht so meins ist, nahm meine Sachen, schnappte mir Flo & Henry und zogen wir los, ein wenig am Hafen entlang und bis zum Strand.

Irish Breakfast zum Mittag! (ich mags nicht)
Um 10:30Uhr checkten wir aus und verbrachten uns bis 17:30Uhr die Zeit mit Einkäufen, Essen gehen und "Chillen". Als wir am Busstop auf unseren Bus warteten mussten wir feststellen dass wir erst in zwei Stunden oder so losmachen und diese Zeit hieß es nun auch wieder zu überbrücken. Also gingen wir zu einem kleinen künstlich angelegten See und ließen Steine springen :).



Vom Regen unterbrochen ging es später zurück zum Busstop und dort warteten wir wieder eine weile. Als der Bus endlich ankam ging es rein und die Augen gingen nahezu sofort zu.

Panorama-Bild von einem Strand in Galway (einschl. Ninja-Matzke!)




Von dem Wochenende habe ich eine Erkältung mitgenommen und kam leider erst jetzt dazu über Woche fünf zu berichten. Es sind viele Dinge mehr geschehen welche hier nur kurz erwähnt bzw. weggelassen wurden. Ich hoffe es war trotzdem ein wenig Interessant :).
Dieses Wochenende geht es los mit drei Klassenkameraden auf Entdeckungstour in Richtung Norden. Wir machen eine eigene "Game of Thrones"-Tour und erhoffen uns davon eine Menge zu sehen und selbstverständlich die Drehorte zu finden!

THIS POST IS WIP

Dienstag, 3. Juni 2014

Die vierte Woche

Die vierte Woche begann selbstverständlich auch wieder mit meiner Arbeit bei Keywords. Auch diese Woche hielt ich mich wieder ganz an James und so zogen wir gemeinsam los um Probleme bei Clients zu beheben. Was mir deutlich auffiel war die Tatsache, dass es sich bei mir wirklich stark verbessert hat nicht zu übersetzen, sondern sofort zu verstehen. Ich bin dann selbst sehr überrascht wenn es mir erst einige Zeit später wirklich klar wird :).


Am Mittwoch konnte ich etwas früher los um gegen 17Uhr bei Margeret zu sein. Sie wollte uns treffen um zu hören wie es uns in den Betrieben geht und ob wir zufrieden sind oder irgendwelche Sachen anliegen welche nicht so gut sind. Natürlich war das ganze bei mir sehr schnell geklärt, denn schließlich hatte ich keine Probleme auf Arbeit.

Eine kleine Runde American 40's!

Am Wochenende zogen wir los um wieder mal etwas die Stadt zu erkunden, außerdem hatten wir unsere Halbzeit (vier Wochen) erreicht und mussten also irgendetwas machen. Zuerst ging es zum Mittagessen in ein Eddie Rockets Diner und im Anschluss liefen wir in einer kleineren Gruppe etwas durch den Kern von Dublin. Es waren unheimlich viele Leute unterwegs, da es ein wirklich sehr sonniger und warmer Tag war. Wir hielten uns den größten Teil in der Umgebung der Einkaufspassagen auf und besuchten auch das eine oder andere Geschäft wie beispielsweile ein Penneys.
Eigentlich wollte ich an diesen Tag auch noch in den Zoo, jedoch haben wir das leider nicht mehr geschaff und mir bleibt nur zu hoffen erneut solch ein schönes Wetter übers Wochenende zu bekommen.

Am Abend musste ich feststellen, dass ich wohl wie einen kleinen Sonnenbrand im Gesicht bekommen habe und ich musste schon etwas darüber schmunzeln, da es jetzt nicht gerade das mega Sonnenwetter war, sondern einfach nur angenehm sonnig. Hier auf der grünen Insel ist es halt sonst sehr schattig ;).


Ich möchte noch "kurz" ein wenig vom Montag berichten, denn schließlich war an diesem Tag Bankfeiertag. An diesem Tag fand auch das River Fest statt und zwar in der Nähe von "The Point", wo ich ja bereits mit Henry war. Als unsere kleine Gruppe dort ankam stellten Henry und ich bereits fest, dass sich das Fest an genau der Flussseite abspielt an welcher wir bereits entlang geschländert sind. Aus der Ferne waren bereits ein paar große Segelmasten zu sehen und der Anfang einer großen Menschenmänge machte sich ebenfalls nach ein paar weiteres Schritten ersichtlich. Als wir nun endlich im Festival standen wurde uns allen schnell klar, dass es sich hier eindeutig um ein Festival für Familien handelte. Die Stände/kleinen Läden hatten sich ganz offensichtlich kleine Piraten als Zielgruppe gesetzt von welchen wir schließlich auch umzingelt waren. Es gab Hüpfeburgen, diverse Süßigkeitenstände, ein paar Grillstände aber auch eine Bühne. Als wir an der Bühne angekommen waren, konnten wir gerade verkleidete Kinder tanzen sehen, was bei dem Publikum, anhand des Applauses gemessen, wohl auch gut ankam.
Dies alles war entlang des Flusses aufgebaut und im Fluss standen nun einige große Segelbote, welche auch zum Teil für die Besucher begehbar waren. Ebenfalls jagte eine ganze Weile lang ein Schiff das andere hinterher mit gehisster Piratenflagge und Kanonenattrappen, welche jedoch ordentlich Krach machten und zwei große motorisierte Schiffe machten einige Kunststücke im Wasser, welches ebenfalls sehr unterhaltsam und auch beindruckend war. Natürlich haben sie keine Loopings oder ähnliches gemacht, aber sie sind z.B. "Bug an Bug" unter vollgas zugefahren um so eine Drehbewegung zu erzeugen. Das sah schon sehr gigantisch aus wenn so viele Tonnen Stahl anfangen wie Kinder im Wasser zu spielen :).

Die Bühne des River Festivals
Die Kleinen ganz groß!
Bei den aufziehenden Wolken wird auf den Mast geklettert
Mein Favorit der anwesenden Schiffe
Das jagende Piratenschiff
Das zu jagende britische Piratenschiff... ;)


Nächste Woche fahren wir zu den Cliffs of Moher und ich hoffe da nun endlich auf schöne Bilder von den Landschaften von Irland!